Weihnachtsbriefe, nein danke? Ja bitte!
Für manche Menschen ist der jährliche Weihnachtsbrief ein Greuel, für andere hat er unschätzbaren Wert. Für Familienforscher sind diese "Rundbriefe" eine Fundgrube.
By Melanie Langenhan
Posted 16-12-2003
Wie das neuseeländische Online-Magazin ONEnews berichtet, gibt es Extremisten, die alle erhaltenen Weihnachtskarten und -briefe öffentlich verbrennen, weil die Absender nur mit ihrem Reichtum und ihrer Faulheit prahlen :-)
Für Paula Stuart Warren, Co-Autorin des Buches "Your Guide to the Family History Library: How to Access the World's Largest Genealogy Resourece", sind die Briefe eine reichhaltige Quelle. Sie hat die Geschichte der Weihnachts(rund)briefe zwar noch nicht erforscht, aber schon Exemplare aus den 1940er und 1950er Jahren gesehen (ohne Kopierer eine Leistung!).
In einer Aktion der St. Paul Pioneer Press wurden Leser gebeten, Weihnachtsbriefe einzusenden und ihre Gedanken dazu zu formulieren. Sandy Meyer, eine Leserin der Zeitung, hebt jedes Jahr zwei Kopien der Weihnachtsbriefe für ihre Kinder oder Enkel auf. Sie hofft, dass irgendwann einmal das Interesse am familiären Alltag der Vergangenheit erwacht und sich ihre Nachkommen dann für die ersten Computer-Gehversuche mit dem Atari oder die "antiquierten" Lieblingsfernsehserien der Eltern begeistern können.
Leland Meitzler vom GenealogyBlog merkt hierzu an, dass seine Mutter für ihre Weihnachtsbriefsammlung sehr dankbar war, als sie in den 1990er Jahre ihre Lebensgeschichte niederschrieb.
Den ganzen Artikel gibt es hier:
http://onenews.nzoom.com/onenews_detail/0,1227,243329-1-455,00.html